Die Legende vom Teufel und den vier Spielern von Mertzig [Mertzig / canton de Diekirch / Luxembourg]

Publié le 13 novembre 2025 Thématiques: 327 vues

Les quatre joueurs
Les quatre joueurs. Source OpenAI
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Source: Gredt, N. (Dr.) / Sagenschatz des Luxemburger Landes (moins d'1 minute)
Contributeur: Fabien
Lieu: Maison "Träpen" à Mertzig / Mertzig / canton de Diekirch / Luxembourg

Vier Kartenſpieler, drei von Merzig und einer aus Feulen, ſaßen einst in einem Haufe zu Merzig (das Haus bieß und beift noch beute Träpen) und jpielten Karten. Da ibnen das nötige Geld feblte, jo wurden fie unter jih einig, einen Bund mit dem Teufel zu machen, daß, wenn er ibnen viel Geld gäbe, er denjenigen befomme, der zuerſt des Spielens müde und damit aufbören werde. Sejagt, getban. Der Teufel erſchien in der Gejtalt eines großen, ſchwarzen Hundes und batte einen Sad voll Bemen (Gold: oder Eilberjtüce) bei ſich. Er legte jich mit dem Gelde unter den Tiſch, und wenn einer von den Spielern jein Geld verjpielt batte, jo erbielt er deſſen von dem ſchwarzen Hunde. So jpielten fie jchon drei Tage und drei Nächte in einem fort, als Herr Keltgen, damals Kaplan in Srosbus, einem Nach: barsdorf von Merzig, davon börte und fan, um die bejeijenen Spieler vom Teufel zu befreien. Er gejellte jich zu denjelben, indem er jpradb: „Mech mat oder d’Spil z’rasz“ (Mich mit oder das Spiel zerriffen), und fie ließen ihn mitjpielen. Als er einige Spiele mitgemacht batte, warf er die Karten über den Tiſch, indem er rief: „Ich jpiele nicht mehr mit, ich bins müde !“ Da flob der Teufel in aller Eile zum Fenſter binaus, indem er dasjelbe mit wegnahm. Der Sad mit den Bemen verjanf jieben Dunnen (Balken) tier in den Boden. Der Geſtank, den der Teufel zurüdlie, war unnatürlic, und jolls bis beute noch fortitinfen.

Mitteilung de3 Lehrers Abnen zu Niederjeulen.


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