Die Legende vom Teufelsbanner von Bissen [Bissen / canton de Mersch / Luxembourg]

Publié le 16 novembre 2025 Thématiques: 230 vues

Le Diable dans la maison
Le Diable dans la maison. Source OpenAI
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Langues disponibles: Deutsch English Français
Source: Gredt, N. (Dr.) / Sagenschatz des Luxemburger Landes (moins d'1 minute)
Contributeur: Fabien
Lieu: Une maison à Bissen / Bissen / canton de Mersch / Luxembourg

Ein Seminarift aus Biſſen, der in den ‚serien in jein Vaterhaus zurüd: gekehrt war, gab auf die Frage, was er denn jchon gelernt habe, zur Antwort, er babe als Grorcift die Macht erbalten, den Teufel zu bannen. Da bat der Vater den Sohn, ihnen doch den Spaß zu machen und den Teufel aus der Hölle heraufzubejhwören ; worauf der Seminarijt niederfniete und leife in einem Buche betete. Es dauerte nicht lange, und drei Schläge erdröhnten an die Stubenthür. Und ſieh, beim dritten Schlage jprang ein feltjames Männlein durch eine Nite herein. Anfangs lachte man über die winzige Geſtalt; als aber das Männlein während des Gebetes immer größer wurde und Schon die Größe eines ausgewachſenen Mannes erreicht hatte, bat man entjeßt den Seminariften, durch jein Gebet den Teufel wieder wegzubannen. Doch, o Schreden, derjelbe wuchs noch immer, jhon waren Thüre und Fenſter zu Elein, um ihm den Ausgang zu geitatten. In Angſtſchweiß gebadet, fuhr der Sohn in jeinem Gebete fort, die ganze Familie fiel neben ihm auf die Kniee; jo betete man jtundenlang, um des böſen Geiftes, der nicht mehr aus dem Haufe weichen zu wollen jchien, los zu werden. Endlich begann er an Größe abzunehmen, und als er zulegt wieder zum winzigen Männlein zufammengejchrumpft war, verſchwand er mit fürchterlihem Gebrauje durch die Wand, nachdem er das ganze Haus mit Schwefelgejtanf angefüllt hatte.

J. Engling, Manujffript, 176.


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