Zu Straßen in Lorangsbaus hatten fih an einem Sonntage vier Männer iufammengefunden, um Karten zu jpielen. Um recht lange zu jpielen, batten fie jih mit der Drobung bingejegt: „Wer zuerit aufbört, den joll der Teufel bolen!” Kaum aber batten fie angefangen zu jpielen, als fie unter dem Tifche einen großen, ſchwarzen Hund jaben. Es war für fie fein Zweifel: das war der Teufel, der in Geitalt eines Hundes unter dem Tiſche lauernd barrte, wen von den wieren er holen jollte. In der größten Angſt ipielte man weiter, jpielte die ganze Nacht hindurch und den ganzen folgenden Tag; feiner wollte zuerſt aufhören. So jpielten jie mit wirrem Blid wie beſeſſen drei Tage lang. Da börte der Paſtor von den vier unglüdliben Männern; jchnell gefaßt, trat er ind Haus und feste ſich an den Tiſch, indem er bat, mit: ipielen zu dürfen. Nachdem er einigemale mitgejpielt, warf er die Karten bin und rief: „Ich ipiele nicht mebr mit!” Er batte aljo zuerſt aufgebört. Da ftubr der Hund unter Gebeul und furchtbarem Lärm zum Fenſter hinaus, das er teilweije fortriß und zertrümmerte.
Die Legende von den Kartenspielern von Strassen [Strassen / canton de Luxembourg / Luxembourg]
Publié le 4 novembre 2025 Thématiques: 256 vues
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| Source: | Gredt, N. (Dr.) / Sagenschatz des Luxemburger Landes (moins d'1 minute) |
| Contributeur: | Fabien |
| Lieu: | Maison "Lorangs" à Strassen / Strassen / canton de Luxembourg / Luxembourg |
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