Die Legende vom Teufel von Eppeldorf und den Kartenspielern [Ärenzdall / canton de Diekirch / Luxembourg]

Published on Nov. 2, 2025 Themes: 263 vues

The Black Dog and the Men
The Black Dog and the Men. Source OpenAI
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Source: Gredt, N. (Dr.) / Sagenschatz des Luxemburger Landes (moins d'1 minute)
Contributeur: Fabien
Location: Un champ à Eppeldorf / Ärenzdall / canton de Diekirch / Luxembourg

Eines Abends mweideten mebrere Männer und Yünglinge aus Eppeldorf ihre Pierde in dem Eppeldorfer Gründen, einem Thale zwiichen Ermsdorf und Eppeldorf, auf dem rechten Ufer der weißen Ernz. Sie zündeten ein Feuer an, um welches fie jich lagerten und von allerlei erzählten. (Nach anderen jpielten fie Karten.)

Vom Erzählen fam es zum Fluchen, ja einer von ihnen ging jo weit und fluchte den Teufel aus der Hölle Kaum war das Wort ausgeiprocen, da fam aus dem naben Wäldchen ein großer, ihwarzer Hund und legte ſich vor fie hin. Angſt ergriff alle; nur der, welcher den Teufel gerufen batte, blieb Faltblütig. Ja, er ging jo weit, daß er den Hund mit der Beitihe fortjagen wollte. Seine Kameraden aber webrten e3 ibm, und fie nahmen ihre Zuflucht zum Gebete. S

ogleih machte der unbeimliche Gaſt jih auf und jchlug den Weg zum Wäldchen wieder ein. Dort angefommen, entitand ein Geräufh, daß man meinte, alle Bäume würden aus den Wurzeln geriffen werden, und ein pejtartiger Geſtank erfüllte die ganze Gegend.

Die Prerdetreiber aber gerieten in einen ſolchen Echreden, daß fie jogleich ihre Prerde zujammentrieben und den Weg nah Hauje ein: ſchlugen.


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