Die Legende vom Ruhestein des heiligen Morand [Altkirch / Haut-Rhin / France]

Veröffentlicht am 18. April 2026 Themen: 6 vues

Chapelle du repos de Saint-Morand
Chapelle du repos de Saint-Morand. Source Espirat, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons
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Langues disponibles: Deutsch English Français
Source: Mündel, Curt / Die sagen des Elsasses
Contributeur: Fabien
Ort: Chapelle du repos de Saint-Morand / Altkirch / Haut-Rhin / France

Der hl. Morand, Apostel und Patron des Sundgaus und der Stadt Altkirch, welcher in der Mitte des XI. Jahrhunderts lebte und viele Zeichen und Wunder verrichtete, war eines Tages aus seinem Kloster mit entblößtem Haupte, wie er zu tun pflegte, nach dem benachbarten Dorfe Walheim gegangen, um daselbst die Messe zu lesen und andere gottesdienstliche Handlungen zu verrichten. Bei seiner Rückkehr überraschte ihn aber ein heftiges Gewitter und nötigte ihn, sich unter einen über den Weg hinragenden Felsen zu flüchten, um wenigstens sein entblößtes Haupt vor dem Sturme zu schützen. Und siehe, „wie ein weiches Wachs gab der harte Stein seinem Haupte nach, um eine Vertiefung zu bilden, die demselben einen sicheren Schirm gegen das Ungestüm des Gewitters darbot.“


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