Die Eltern Honos und die Eltern Tus waren gestorben. Als die Zeit ihrer Abreise gekommen war, stimmten Hono und Tu ein Lied an, das ihnen Mut machen sollte. Jeder von ihnen brach in einem eigenen Boot auf. Tus Boot hieß Tohoranui, dasjenige Honos Mani.
Sie segelten rasch davon, und die Berge Tahitis waren bereits im Begriff, am Horizont zu verschwinden, als Hono ein Lied aus seiner Heimat anstimmte.
Niau sollte gerade am Horizont auftauchen, als Hono ins Meer geworfen wurde. Von diesem Augenblick an kamen die Boote nicht mehr voran. Tu warf ihm eine Kalebasse zu, in die er sich rettete. Diese Kalebasse näherte sich von selbst den Schiffen.
Schließlich landeten sie in Faau¹. Eine Frau namens Tekurataukia war überrascht, Hono singen zu hören.
Hono flehte Teura² an, ihm ihre Gunst zu gewähren, doch sie blieb seinen Bitten gegenüber taub. Da sie sich noch immer nicht dazu entschließen konnte, flehte er sie erneut an.
Nachdem er vergeblich alle Mittel eingesetzt hatte, um diese Frau zu besitzen, verließ er Niau und ließ seinen Bruder Tu dort zurück.
Er wandte sich den östlichen Inseln zu, nachdem er auf Niau jedoch Spuren seines Aufenthalts hinterlassen hatte: zwei Abdrücke seiner Füße und ein mit seiner Lanze geschlagenes Loch.
Er brach auf, geriet jedoch in eine Flaute. Schließlich verlor er die Geduld und bat seinen Bruder Tu, ihm den Nordwind zu schicken.
Der Wind erhob sich und trug sein Boot namens Mani davon.
Hono fuhr von Faau nach Napuka, wo er eine seiner Lanzen namens Ruapago zurückließ. Von dort begab er sich nach Takume, wo er den Landwind einrichtete und sich von Taururagi an einem Ort namens Tekotiga auf Takume selbst beschneiden ließ.
Von Takume zog er weiter nach Marokau, wo er eine Schleuder zurückließ.
Anschließend kehrte er nach Tahiti zurück.
¹ Der frühere Name der Insel Niau.
² Eine tahitianische Kurzform von Tekurataukia.
