Der hl. Morand, Apostel und Patron des Sundgaus und der Stadt Altkirch, welcher in der Mitte des XI. Jahrhunderts lebte und viele Zeichen und Wunder verrichtete, war eines Tages aus seinem Kloster mit entblößtem Haupte, wie er zu tun pflegte, nach dem benachbarten Dorfe Walheim gegangen, um daselbst die Messe zu lesen und andere gottesdienstliche Handlungen zu verrichten. Bei seiner Rückkehr überraschte ihn aber ein heftiges Gewitter und nötigte ihn, sich unter einen über den Weg hinragenden Felsen zu flüchten, um wenigstens sein entblößtes Haupt vor dem Sturme zu schützen. Und siehe, „wie ein weiches Wachs gab der harte Stein seinem Haupte nach, um eine Vertiefung zu bilden, die demselben einen sicheren Schirm gegen das Ungestüm des Gewitters darbot.“
Die Legende vom Ruhestein des heiligen Morand [Altkirch / Haut-Rhin / France]
Publié le 18 avril 2026 Thématiques: 5 vues
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| Source: | Mündel, Curt / Die sagen des Elsasses |
| Contributeur: | Fabien |
| Lieu: | Chapelle du repos de Saint-Morand / Altkirch / Haut-Rhin / France |
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