Nördlich von Leberau und an der Mündung des Deutsch-Rumbachtales ragt ein spitzer, waldbedeckter Berg empor, von den Umwohnenden Chalmont, seltener Karlsberg, genannt. Auf der Spitze desselben liegt ein mächtiger Felsen mit prachtvoller, weiter Aussicht.
Man erzählt im Lebertale, dass die Feen einst eine Brücke über das Tal hätten bauen wollen, deren einer Pfeiler der Chalmont, der andere der „wälsche Hochfelsen“ auf dem Tännchel hätte sein sollen.
Auch an Karl den Großen knüpft die Sage an. Er soll dort oben ein festes Schloss gehabt haben. Andere erzählen, dass er einst vor seinen Feinden habe fliehen müssen. Man will noch jetzt in einem der zahllosen Risse und Sprünge des Felsens die Fußspur seines Rosses sehen.


