Auf Wölfragrond hatte man ein Kreuz in eine Niiche, die man in einem Baum ausgebauen, aufgeitellt. Auf einmal war das Kreuz verjchwun: den. Das geihab zur Zeit, als die Wiedertäufer auf dem Damien Hof zwiichen Ellingen und Erpeldingen bausten. Da war jo ein Alter, der hatte einen Bund mit dem Teufel. Dem traute niemand, und er bat auch das Kreuz weggenommen. .
Einmal fam ein Dann von Wellenitein und wollte am Sumpf im MWölfragrond vorbei. Da jah ein großer Hund inmitten des Sumpfes; der madte ein Paar Augen wie ein Paar Sadubren und wimmerte jo gottes: jämmerlih, alö wäre er mit dem Schwanze angewadien. Schwarz war er wie eine Koble. Der Mann gebt binzu. Kaum bat er den Sumpfboden betreten, da fängt es an, unter ibm zu flammen. Er läßt fih nicht zurück— ihreden. Er fanı von Wellenitein, batte vielleibt ein Glas getrunfen, aber er war gar nicht betrunfen. Er gebt näber, wenn es auch der Teufel jelbit fein jollte. „it es der Teufel ſelbſt“, jagt er, „jo baft du ibn aud gejeben“. mmer jchredliher wird es um ibn. Es bligt, die Funken fahren umher. Er bleibt jteben. Es bat ibm nod nichts gethan. Er gebt voran, jucht den Hund zu befreien. Da ruft plöglih ein Dann von einem Baume ber: unter: „Pad an!“ Der Hund faht ibn gleich einem Schraubitod. „Reiß nieder !” rufts von oben berunter. Und mein guter Dann wird zu Boden geworfen, daß ihm die Nippen im Leibe krachen. „Durch Stahl und Eijen !“ jagt der Oberſte. Der quite Dann flammert ſich an einen armdiden Baum. Aber ab, er wird weggeriſſen, der linfe Arm bleibt bangen, er jelbit fliegt bis zehn Ellen über den Zumpf binaus. Der wünjcte den Teufel nie mebr zu jeben.
Noch viele famen an der Stelle vorbei, wenige blieben ungejchoren, befonders wenn der alte Miedertäufer einem nicht hold war. Der ftund ja im Bund mit dem Schwarzen. Der alte Paſtor, den Ellingen batte, bat es oft gelagt, aber der war auch jo mächtig wie er, dem konnte er nichts tbun.